Für Messestände gibt es unterschiedliche Platzierungen, die sich vor allem in punkto Publikumsanziehung unterscheiden:
Der sogenannte Eck-Stand befindet sich am Ende einer Messereihe und ist dem Messebesucher daher auf zwei verschiedenen Seiten zugänglich. Dies schafft zusätzliche Aufmerksamkeit, erfordert unter Umständen jedoch auch mehr Messepersonal.
Demgegenüber hat der reguläre Reihen-Stand lediglich eine publikumsoffene Seiten. An den anderen drei Seiten schließen sich die Messestände anderer Aussteller an. Innerhalb einer Reihe mag es schwieriger sein, auf sich aufmerksam zu machen. Allerdings bleibt der Stand übersichtlich und wirkt abgeschlossen. Außerdem verlangen Messeveranstalter für diese Art von Ständen gewöhnlich den geringsten Mietpreis.
Beim "Insel-Stand" (auch Block-Stand genannt) handelt es sich um einen Messestand, welcher an einer einzelnen Stelle steht. Grundsätzlich hängt es also von der eigenen Gestaltung des Standes ab, wie viele Seiten für die Besucher geöffnet sind. Klarer Vorteil sind die Freiheiten bei der Gestaltung. Ein Nachteil könnte jedoch darin liegen, dass der Stand einzeln steht und er von manchen Kunden deswegen übersehen wird.
Schließlich gibt es den Kopf-Stand, welcher zwei Messereihen miteinander verbindet, indem er an deren Enden jeweils die beiden Eck-Stände kombiniert. Hier dürfte der Andrang in der Regel besonders hoch sein, wobei hier eine größere Messefläche gemieter werden muss und damit auch mehr Personal vonnöten ist.



